1933 - 1942

Das vierte Jahrzehnt in der Geschichte des Vereins brachte Höhe- und  Tiefpunkte. Das nunmehr vorliegende Protokollbuch ll, beginnend mit einer  Eintragung vom 25. März 1935, verleiht unserer Schilderung des Vereinslebens und der Ereignisse der damaligen Zeit mehr Authentizität.

Im Januar 1933 wurde Adolf Hitler, unumstrittener Führer der NSDAP, zum Kanzler ernannt, der 16. und letzte Kanzler der Weimarer Republik, von nun an  gab es das Dritte Reich. Und nach dem Tode des Reichspräsidenten Paul von  Hindenburg im August 1934 wurde Hitler auch noch Staatsoberhaupt und damit  Alleinherrscher in Deutschland.
Vieles sollte sich ändern, auch für die  Moorburger Schützen.

1923 - 1932

Über dieses Jahrzehnt kann  berichtet werden, dass der  Schützenbetrieb ohne größere  Hindernisse durchgeführt werden konnte.
Der Verein hatte inzwischen seinen festen Platz im Alltag Moorburgs. Schützenfeste,  Umzüge, Wettkämpfe um Pokale,  Vereinsgeselligkeit, Nachwuchsförderung, und durchweg harmonische Beziehungen auch zu anderen Gruppierungen und Vereinen in Moorburg und Umgebung.

Uns liegen aber immer noch keine schriftlichen Unterlagen über lnternitas des Vereins vor, wenn es jetzt auch schon den einen oder anderen unter den ältesten Mitgliedern des Vereins gibt, der aus eigener Erinnerung seiner Jugendzeit das eine oder andere beizutragen wüsste.

1903 - 1912

Über das erste Jahrzehnt der 100-jährigen Geschichte des Schützenvereins zu Moorburg e.V. liegen außer einer Liste der damaligen Könige und Adjutanten keinerlei Aufzeichnungen mehr vor.

Es gibt auch keine sogenannten „Zeitzeugen“ mehr.
Wir lesen aber an anderer Stelle, dass sich im August 1903„wehrhafte und ortsverbundene“ Moorburger zur Gründung des Vereins zusammen fanden. Vereinslokal war von Beginn an „Blankau's Salon“, dessen Besitzer, der Gastwirt Heinrich Lohmann, natürlich auch Mitglied wurde.

1913 - 1922

Das zweite Jahrzehnt in der Geschichte des Vereins nahm einen ganz anderen  Verlauf als das erste. Zwar verliefen das Jahr 1913 und das erste Halbjahr 1914 noch in steten,gewohnten und harmonischen Bahnen, 1914 gab es im Sommer auch noch ein Schützenfest, mit Ausbruch des Krieges im August dieses Jahres, der sich zu einem Weltkrieg ausweiten sollte, wurde für den Verein aber plötzlich alles anders, und die Aktivitäten kamen fast zum Erliegen.

ln diesem Krieg, welcher 4 Jahre, 3 Monate und 12 Tage dauern sollte, geriet eine festgefügte, bürgerliche Lebensordnung aus den Fugen. Auf der ganzen Welt waren 65 Mio. Menschen für diesen Streit mobilisiert worden, davon fanden  8,5 Mio. einen gewaltsamen Tod, 21,2 Mio. wurden verwundet, 7,7 Mio. waren in Gefangenschaft geraten.

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